VP Bank Ladies Open: Knecht beste Schweizerin

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Das Leaderscore bleibt bei -10. Vor dem Final führt nun die Belgierin Chloe Leurquin mit drei Schlägen Vorsprung vor einem Quartett, unter anderem mit den beiden bisher Führenden und der österreichischen Amateurspielerin Julia Unterweger. Einzige Schweizerin im Cut ist Vanessa Knecht (Bild).

Die Französin Ariane Provot konnte ihre Fabelrunde von 62 Schlägen oder 10 unter Par vom ersten Tag nicht bestätigen. Schon auf ihrem zweiten Loch, Bahn 11, musste sie sich ein Doppelbogey notieren. Am Ende resultierte eine 75-er Karte, so dass Provot die Führung abgeben musste. Nur wenig besser lief es für die Spanierin Carmen Alonso. Sie hatte zum Start die Backnine in sensationellen -8 absolviert. Im zweiten Durchgang kam sie auf dem gleichen Abschnitt nur auf Par, mit zwei zusätzlichen Schlagverlusten auf den übrigen Bahnen reichte es ihr bloss für die 74 oder zwei über Par. Mit der österreichischen Amateurin Julia Unterweger geht eine dritte Spielerin mit -7 in die entscheidende Runde. Die Nationalspielerin verbesserte sich mit einer fehlerfreien 70 um drei Ränge. Auch die Schwedin Lynn Carlsen spielte sich spät noch in die Verfolgerposition.
Das Quartett geht mit drei Strokes Rückstand auf die Leaderin in die Entscheidung. Die Belgierin Chloe Leurquin war mit einer starken -6 ins Turnier gestartet. Am zweiten Tag musste sie sich erstmals einen Schlagverlust notieren, dank den fünf Birdies blieb sie aber erneut deutlich unter Par (-4). Zusammen mit der 66 ergibt dies das gleiche Leaderscore wie nach Runde eins.
 
Nur eine Schweizerin im Final
Als einzige Schweizerin schaffte die Zürcher Amateurin Vanessa Knecht den Cut. In den vier bisherigen Ausgaben waren jeweils mindestens zwei Schweizerinnen im Final noch dabei. Knecht war mit einer guten 70-er Runde ins Turnier gegangen und lag bis kurz vor Schluss auch im zweiten Durchgang wieder zwei unter Par. Auf ihren drei abschliessenden Bahnen machte sie dann ihren „Vorsprung“ allerdings zu Nichte. Statt zwei Birdies wie am Vortag musste sie mit zwei Bogeys und einem abschliessenden Doppelbogey auf dem kurzen Par fünf gleich sechs Schläge mehr notieren. Am Ende reichte es ihr mit even Par gerade noch knapp für den Cut.
 
Zwei knapp draussen
Pech dagegen für die 16-jährige Zugerin Elena Moosmann. Sie war mit der Par-Runde nach dem ersten Tag noch knapp innerhalb der 45 besten. Im zweiten Durchgang mit etwas mehr Wind, lag sie auf den eher leichteren Backnine eins über und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen. Mit total eins über Par kommt sie auf das gleiche Schlussresultat wie die beste Schweizer Proette. Valeria Martinoli war mit der 75 schlecht ins Turnier gestartet, steigerte sich dann aber deutlich. Unter anderem dank zwei Birdies auf den Schlusslöchern blieb sie 2 unter Par.
 
Ein Loch „alles falsch“
Besonders frustrierend war der zweite Tag für Turnierbotschafterin Melanie Mätzler. Sie war mit der 73-er Karte zum Start ganz nah am Cut, begann die zweite Runde auf Loch 10 gleich mit einem Birdie. Nach soliden neun Bahnen machte sie auf Loch 1 „einfach alles falsch“, dazu kamen zwei Strafschläge und so summierten sich auf dem Par 4 gleich 11 Schläge.

Livescoring

VP Bank Ladies Open - Tag 3