Erste Schritte

Vereinfachend geht es beim Golf darum, einen Ball mit möglichst wenigen Schlägen vom Abschlag ins Loch zu spielen. Seit zwei Jahrhunderten hat ein Golfplatz zumeist 18 Löcher. Mangels genügend Gelände oder Geld gibt es jedoch weltweit tausende von Plätzen mit 9 Löchern. Während Wettspiele von hohem sportlichen Niveau einheitlich auf einem 18-Loch-Platz ausgetragen werden, können seit einiger Zeit auch offizielle Turniere auf 9-Loch-Anlagen gespielt werden. Gerade für Einsteiger eignen sich diese kürzeren Plätze. Golferisches Können und Etikette lassen sich dort problemlos erwerben.


Warum Golf?

Wir sind der Meinung, dass es viele gute Gründe gibt, Golf zu spielen! Golfen ist für jedes Alter geeignet, hält fit und kann ihnen unvergleichliche Naturerlebnisse bereiten. Doch lesen Sie selbst, warum wir behaupten: "Golf ist ein Sport für viele".

Golf ist Sport in und mit der Natur

Was darf’s denn sein? Eine frische Brise vom Meer? Ein beeindruckendes Alpenpanorama? Ein Blick über sanft geschwungene Hügel? Golfen bedeutet Sport mitten in herrlicher Natur –  und man muss nicht einmal unbedingt in die Weite schauen …

Golfer „teilen“ den Platz mit einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Mit ihrer Grösse und Lage bieten Golfplätze wichtige Rückzugsgebiete in unserer immer stärker zersiedelten und industrialisierten Welt. Das Vorkommen vieler und seltener Tier- und Pflanzenarten beweist das. Ihrem Erhalt und Schutz wird von den Golfspielern, den Golfclubs und nicht zuletzt von den Greenkeepern, die die Golfanlage pflegen, grosse Beachtung geschenkt. Das heisst aber auch, dass man beim Spiel den Kreislauf der Natur hautnah spüren kann: die Strahlen der Frühlingssonne, die Frische eines Sommermorgens oder die bunten Blätter im Herbst.

Golf ist ein Sport für jedes Alter

„Also, in meinem Alter …“ – wetten, dass Sie das schon einmal gehört oder selbst gesagt haben? Bei vielen Sportarten fühlt man sich zu alt um anzufangen, weiterzumachen oder neue Herausforderungen zu meistern. Nicht so beim Golfsport. Hier ist jedes Alter ein ideales Einstiegsalter und schon die Kleinsten haben grossen Spass.

Im Golfclub sehen Sie es auf den ersten Blick – Spieler aller Altersklassen betreiben diesen Sport. Und in der Tat, Golf kann man immer beginnen. Während der eine schon als Kind seinen ersten Golfball in der Hand hatte, startet ein anderer erst, nachdem er schon viele Sportarten ausprobiert hat. Doch ganz egal, wann man beginnt, der Spass am Wettspiel ist von Anfang an dabei. Denn Golf ist die einzige Sportart, in der alle Spielstärken durch das Handicap-System in Freundschafts- oder Wettspielen gegeneinander antreten können. Schon wer noch ganz am Anfang steht, kann also mit erfahrenen Golfern Turniere spielen und gegen sie gewinnen. Und weil Erfahrung, Gefühl, Technik und mentale Stärke über Sieg oder Niederlage entscheiden, spielt auch das Alter Ihrer Mitspieler keine Rolle. Golf ist also auch ein Sport, der Generationen verbindet.

Golf ist ein Sport für Kinder

Warum sollen eigentlich nur die Erwachsenen Spass an Golf haben? Viele Golfclubs bieten eine hervorragende Kinder- und Jugendarbeit mit altersgerechtem Training, Jugendcamps und vielem mehr. Klar, dass der Schweizerischer Golfverband da auch für die Jüngsten eine Menge im Programm hat. Oder man spielt einfach mit Mama und Papa, entweder auf dem Golfplatz oder auf dem Übungsgelände.

Golf ist eine Wohltat für Körper und Seele

Der Mix machts! Golf fördert Beweglichkeit, Kraft, Koordination, Konzentration und nicht zuletzt auch Ausdauer, denn nur dann gelingen auch noch am Schluss der Runde perfekte Schläge. Diese Kombination macht Golf zu einer idealen Sportart für alle, die gesund bleiben wollen.

Während Sie mit Freunden eine Runde Golf spielen, geniessen Sie nicht nur die Natur und das spannende Spiel, Sie tun auch jede Menge für Ihre Gesundheit. Entdecken Sie, warum es Golf eigentlich auf Rezept geben müsste.

Mit moderater Belastung fit

Golf gehört zu den Sportarten mit moderater körperlicher Belastung. Doch diese moderate Belastung wirkt über einen längeren Zeitraum. Dadurch erzielt man bereits mit zwei Golfrunden pro Woche über je 18 Löcher gute Trainingseffekte. Sie erfüllen präventivmedizinische Kriterien. Bei einer dreieinhalbstündigen Golfrunde werden im Durchschnitt rund 1.100 Kilokalorien verbraucht – das entspricht zwei Dritteln des Tagesumsatzes eines durchschnittlichen Mannes. Die Bewegungen beim Golf sind hochgradig komplex. Golf trainiert daher auch Körpergefühl und -beherrschung.

Ihr „Ventil“ gegen Stress

Doch Golf stärkt nicht nur das Herz-Kreislauf-System: Bei einer Runde Golf kommen körperliche Fitness, psychische Entspannung und der Kontakt mit guten Freunden zusammen. Das macht Golf zum idealen Ausgleichssport für alle, die Stress im Beruf haben und mit dem Risiko eines Burnouts konfrontiert sind.

Erholung fürs Herz

Sogar nach einem Herzinfarkt oder bei einer Herzschwäche muss man nicht auf Golf verzichten. Hier ist allerdings gute ärztliche Betreuung entscheidend. Patienten wird auch die Teilnahme an einer Cardiosportgruppe empfohlen. Wer dieses Training von der Kondition her absolvieren kann, bringt schon eine wichtige Voraussetzung fürs Golfspiel mit.

Beim Golfschwung werden 124 von insgesamt 434 Muskeln bewegt und koordiniert. Die Pulsfrequenz kann beim Golfspiel Werte von bis zu 150 Schlägen pro Minute erreichen, im Durchschnitt liegt sie bei etwa 105 Schlägen pro Minute. Eine Runde Golf über 18 Löcher regt den Fettstoffwechsel an und kann den Cholesterinspiegel um bis zu 15 Prozent senken.