Meggen: Prima Platz mit perfektem Panorama

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Ab sofort lockt der jüngste und schönste 9-Loch-Platz der Schweiz. Zwischen Luzern und Meggen spielt man mit unglaublichen Aussichten auf den Vierwaldstättersee, die Berge und die Stadt Luzern. Ab Oktober kann man sogar direkt am Golfplatz übernachten.

Am 29. August um 9.00 Uhr flogen auf der 9-Loch-Anlage die ersten Bälle des regulären Golfbetriebs. 14 Jahre nach der ersten Idee, auf der Halbinsel oberhalb des Luzerner Verkehrshauses, einen Golfplatz zu bauen, begrüsste Investor Josef Schuler die ersten Gäste natürlich persönlich. Geburtstagskind Gabriel Studer durfte den ersten Abschlag übernehmen, ebenfalls im allerersten Flight spielte Walter Schmidli.
Der langjährige Präsident des Golfclubs Sempachersee sprach nach der Runde von einem „Hammerplatz mit einer Aussicht, die selbst mich als Luzerner in Staunen versetzt. Einen so grosszügigen und so guten 9-Lochplatz habe ich überhaupt noch nie gesehen“, kommentiert der viel gereiste Schmidli gleich nach der Premiere.
Ab den weissen Abschlägen sind es umgerechnet auf eine volle Runde über 6100 Meter, eher ungewöhnlich sind auch die drei Par 5 Löcher. Zusammen mit zwei Par 3’s ergibt dies ein Par 74 für 18 Loch. Auf allen Abschlägen stehen vier Teeboxen zur Verfügung, ab rot sind es genau 5000 Meter und eine zweite Runde lohnt sich auf jeden Fall. So bleibt auch genügend Zeit, das Handy zu zücken und die Panoramapracht zu fotografieren. Öfters hat man den mächtigen Pilatus im Blick, die Halbinsel-Lage oberhalb des Sees öffnet zudem immer wieder fantastische Aussichten in Richtung Vitznau, Rigi, Stanserhorn und Niederbauen. Besonders spektakulär ist der Abschlag bei Loch 8. Im Hintergrund der Vierwaldstättersee, auf dem Grün vorne sieht man dann schon die Stadt Luzern in voller Pracht. Damit Sie sich als Besucher selber einen Eindruck machen können, hier einige Impressionen vom jüngsten Juwel unter den Schweizer Golfplätzen. Dazu in Kürze was sie auf den Bahnen erwartet.
 
Schonender Start
Der Parcours beginnt gleich neben dem Putting-Green mit einem kurzen, scheinbar einfachen Par 4. Rechts in der Landezone wartet ein grosser Bunker auf die Bälle. Beim zweiten Schlag muss dann leicht bergauf gespielt werden, auch hier platzierte Golfplatz Architekt Kurt Rossknecht natürlich zwei schützende Bunker vor dem Grün. Oben angekommen öffnet sich zum ersten Mal der Blick über die Bucht und die Stadt Luzern.
Bei Bahn 2 kommt erstmals Wasser ins Spiel. Der zweite Schlag ins Grün ist anspruchsvoll, da je nach Fahnenposition der Teich auf der rechten Seite mehr oder weniger überspielt werden muss. Nach einem relativ einfachen Par 3 folgt schon das schwierigste Loch. Ab Weiss ist es 500 Meter lang, dazu kommt Wasser vor dem Green und ein stark onduliertes Green mit drei Plateaus. Damit wird das erste Par 5 zu einem echten Test. Nicht zu unterschätzen: Nach vier Löchern stehen bereits Toiletten zur Verfügung, das kleine Haus dient gleichzeitig als Blitzschutz und dort ist auch ein Getränkeautomat untergebracht.
 
Green nicht zu sehen, aber dann
Zur Erholung baute Kurt Rossknecht ein kurzes Par 4. Hier liegt das Green erhöht, es sind nur die Bunker davor und die Fahne darauf zu sehen. Nach einem hohen Approach eröffnet sich auf dem Green dann aber eine überwältigende Aussicht auf Luzern, ein echter Wow-Effekt für alle die zum ersten Mal hier stehen. Danach geht’s zurück mit Blick auf die Rigi und bis zum Grün des fast 480 Meter langen Loch sechs. Rechts kommen unter anderem die Obstbäume ins Spiel. Zum ondulierten, wellenförmigen Grün geht es leicht nach oben, links ein grösserer und rechts ein kleiner Bunker fangen leicht verzogene Bälle ein.
Immerhin gibt es auch hier gleich danach etwas Erholsames. Die drei abschliessenden Bahnen verlaufen alle auf dem Hochplateau im Randbereich. In Spielrichtung links begeistert der freie Blick auf den See, die Berge und schliesslich die Leuchten-Stadt. Das gilt für das eher kurze Par 4, speziell aber auch für Bahn acht. Ein recht langes Par 3, bei dem auffällt, dass die Abschläge der Frauen links und damit noch schöner angelegt sind, als diejenigen der Männer. Erschwerend ist, dass von dort die Bunker den Weg ins Grün verbauen. Für die Herren öffnet sich der Eingang entsprechend. Dafür ist ein deutlich längerer Schlag gefordert. Das Grün liegt leicht erhöht und ist ebenfalls deutlich modelliert.
Zum Schluss oder zur Halbzeit bietet sich das kurze Par 5 als Birdie-Loch an. Zumal das Dogleg nach rechts ein gewisses Abkürzen erlaubt. Der Abschlag führt zunächst über ein Tobel, einige Longhitter können das Green vor dem Golfhaus wohl in zwei Schlägen erreichen. Für normale Amateure liegt aber ebenfalls ein Birdie drin. „Wir hätten auch ein schwieriges Par 4 daraus machen können“, sagt Architekt Kurt Rossknecht. Mit einem eher einfachen Par 5, sei der Spielspass für alle aber deutlich grösser und die Spieler kommen hoffentlich wieder, begründet er die Wahl.
 
Ab Oktober mit eigenem Hotel
Golf Meggen setzt bekanntlich nicht auf das klassische Clubkonzept, sondern auf Greenfee-Spieler, einzig für die Junioren besteht ein eigener ASG-Golfclub. Initiant Josef Schuler baute im nahen Küssnacht am Rigi bereits eine erfolgreiche 18-Loch-Anlage auf, die sein Sohn Seppi seit 2015 als Geschäftsführer leitet. In Meggen möchte er noch stärker auf Neugolfer setzen. Zusätzlich zum ausgewachsenen 9-Loch-Parcours eröffnet im Oktober ein 6-Loch Pitch&Putt Platz als idealer Einstieg in den Sport. Für Golfer ist dies gleichzeitig schnelles Training des kurzen Spiels. Ergänzt wird der jüngste Golfplatz der Schweiz zudem nicht bloss mit einem schönen Restaurant. Für Touristen und Geschäftsleute stehen ab Oktober im neu gebauten Gasthaus Badhof im Obergeschoss 14 Gäste-Zimmer zur Verfügung. Auch die natürlich mit einer „Hammeraussicht“. Kaum waren wir beim Testspiel auf dem 9. Green kam ein älteres Ehepaar fragend auf uns zu. „Wann kann man hier etwas Trinken und das Panorama geniessen?“

Weitere Informationen und Buchungen unter golfmeggen.ch
 
 



 
 
 
 

Meggen - Das perfekte Panorama