LET Q-School Final: Schweizerinnen mit Teil-Erfolg

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Die abschliessende Finalrunde änderte wenig: Kim Métraux (Bild), Caroline Rominger und Melanie Mätzler erhalten nächstes Jahr eine (eingeschränkte) Spielberechtigung auf der Ladies European Tour. 

Ziel der drei Schweizer Proetten in Marokko war der 25. Rang. Der Westschweizerin Kim Métraux fehlten nach fünf Durchgängen zwei Schläge. «Ich habe die ganze Woche sehr solide gespielt, doch fehlten die entscheidenden Putts», kommentiert Métraux nach dem letzten Turnier des Jahres. Mit der 71-er Karte zum Schluss klassierte sie sich auf dem 34. Platz die beste Schweizerin.
«Es spielt nur bei einigen wenigen Turnieren eine Rolle ob man innerhalb oder ausserhalb der Top 25 ist, so gesehen bin ich mit meiner Kategorie auf der Ladies Tour zufrieden und hoffe einige Turniere bestreiten zu können», kommentiert Métraux, die sich schon früher in Amerika für die Symetra Tour qualifiziert hatte. «Der Schwerpunkt wird 2019 sicher in den USA sein, aber wenn es passt, werde ich auch in Europa spielen», blickt sie schon voraus.
 
Caroline Rominger beendete die Q-School ebenfalls mit einer 71-er Karte. «Es war wieder ein solider Tag mit vielen Chancen», kommentierte Rominger. «Meine 76er Karte im zweiten Durchgang hat mich den Platz unter den Top 25 gekostet. Aber das ist Q-School. Es braucht fünf gute Runden bei der harten Konkurrenz.» Sie sei «enttäuscht, weil ich es hätte schaffen können.» «Trotzdem hoffe ich auf ein paar Starts auf der LET, ansonsten spiele ich sicher alle Turnier auf der LET-Access, wo ich meine Karte habe.»
Auf dem 43. Schlussrang erhält Rominger die gleiche Kategorie für 2019 auf der Ladies European Tour wie Kim Métraux und Melanie Mätzler (Platz 45). 
«Für mich war es die Bestätigung, dass ich nach meiner Verletzung wieder zurück bin. Mein Spiel war gut und ich war nahe dran sehr gut zu spielen aber ob ein paar Putts mehr fallen oder nicht kann ich nicht beeinflussen. Das letzte Quäntchen Glück war nicht auf meiner Seite», fasst Mätzler zusammen. 
 
Neues Schweizer Turnier
Die Turniere für die nächste Saison stehen allerdings offiziell noch nicht fest. Die beiden Schweizerinnen spielten in der abgelaufenen je zwei Events auf der LET und hauptsächlich auf der LET Access Series. Dort steht für nächstes Jahr mindestens ein zusätzliches Schweizer Turnier auf dem Programm. Neben dem VP Bank Ladies Open in Gams und den bestehenden Bossey und Lavaux Ladies Championship plant die Agentur Pitch&Play in Neuenburg Anfang Juli einen zusätzlichen Event auf der LET Access.
  
Die vier anderen Schweizerinnen sind am Cut der besten 60 im Feld gescheitert. Für die LET Access Tour 2019 ergibt die Finalqualifikation der Q-School allerdings noch die volle Spielberechtigung. Clara Petri klassiert sich mit insgesamt +7 auf dem 74. Rang. Anaïs Maggetti teilt sich den 88, Platz, Eva Baraschi und Amateurin Cristina Gloor finden sich fast am Tabellenende. 
 
 
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LET Q-School Final - Die Schweizerinnen