Rolex Trophy: Kim Koivu siegt überlegen

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Der Finne Kim Koivu gewinnt die Rolex Trophy in Genf am Ende mit sechs Schlägen vor Marcel Schneider. Joel Girrbach teilt sich den sechsten Rang und Marco Iten klassiert sich bei seiner ersten Teilnahme im exklusiven Feld auf Platz 20.

Der Vorteil vor der Schlussrunde war bei Swiss Challenge Sieger Marcel Schneider gelegen. Der Deutsche hatte fünf Schläge aufgeholt und ging als letzter mit den drei Amateuren auf den Parcours. Statt dem üblichen Direktduell der Führenden spielen die Profis bei der Rolex Trophy auch im Final noch «alleine», sprich im Flight mit den Clubmitgliedern und Gästen. So oder so war aber schnell klar, dass Koivu der Dominator der Finalrunde war. Der 27-jährige Finne spielte schon auf seinen Frontnine sechs Birdies, während Schneider gleich sechs Schläge mehr benötigte. Diesen komfortablen Vorsprung spielte Koivu ohne Probleme ins Clubhaus. Mit total 22 unter Par holte er sich den Titel, eine Rolex und für ihn noch wichtiger, den direkten Aufstieg auf die European Tour. Für Koivu war der Sieg in Genf bereits der dritte Erfolg auf der Challenge Tour in dieser Saison und dies bedeutet den automatischen Aufstieg in die erste Liga.
 
Zweitbestes Resultat für Girrbach
Bester Schweizer beim Heimspiel war Joel Girrbach auf dem geteilten sechsten Rang. Vor dem Final hatte er sich mit einer starken 67-er Karte bis in die Top 3 gespielt. Im letzten Durchgang lief es vor allem auf den Grüns nicht mehr ganz wunschgemäss: «Leider blieb mein Putter diesmal etwas kalt», formuliert der Thurgauer. Die 70-er Karte zum Schluss brachte ihn auf ein Total von -13 und das ergibt den sechsten Rang. Nach dem zweiten Platz in Prag im Juli ist dies sein zweitbestes Resultat in der laufenden Saison.
«Ich bin mit dem Top 10 Resultat natürlich sehr zufrieden. Ich spielte solide und machte wenig Fehler, das zahlt sich auch bei den wichtigen Punkten im Jahresranking aus.»
 
Marco Iten spielte seine beste Runde mit -6 ebenfalls am dritten Tag. Im Final gelangen ihm dann bloss noch zwei Birdies. Zusammen mit einem Schlagverlust und 15 Par ergibt das eine 71-er Karte. Die total acht unter Par bedeutet für den Zürcher den 20. Rang im Feld. 
Für Iten ist dies das viertbeste Ergebnis in seinem ersten Jahr auf der Challenge Tour. 

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Rolex Trophy 2018 - 1. Runde mit Junioren