Challenge Tour: Marco Iten mit „Ausreisser“

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Bei Halbzeit lag Marco Iten in Dänemark noch auf Rang 5. Wegen einem „fast unerklärlichen Ausreissers“ am dritten Tag konnte er die gute Ausgangslage nicht nutzen und fiel auf Rang 29 zurück.

Auf «perfekten Greens» spielte Marco Iten in Dänemark die fast perfekte Runde. Mit der 64 oder sieben unter Par lag der Zürcher nach dem ersten Tag in der geteilten Führung. Bei Halbzeit lag er immer noch nahe an der Führung und auch die dritte Runde begann sehr gut mit drei Birdies auf den ersten fünf Bahnen. „Ich hatte sehr viele gute Schläge, sogar noch Chancen auf ein besseres Score doch im Verlauf der Runde ist irgendwie der Faden gerissen“, kommentiert der 27-jährige Zürcher. Auf Bahn 9 hat Iten einen Ball verloren, auf der 12 musste er nochmals ein Doppelbogey akzeptieren. Dazu kamen noch drei Bogeys auf den abschliessenden vier Bahnen. „Das war natürlich sehr frustrierend und ich kann es mir selber nicht richtig erklären. Nervös war ich jedenfalls nicht“, fast Iten die 75-er Runde oder vier über Par zusammen.
Im Final realisierte er immerhin seinen zweiten Eagle des Turniers, gleich darauf folgte aber der zweite von total vier Schlagverlusten. Mit der Par-Runde verharrte er auf Position 29. „Nach dem elften Rang in Schottland habe ich mir in Dänemark natürlich mehr erwartet. Drei Runden waren gut bis sehr gut, nun muss ich noch die einzelnen Ausreisser ausmerzen. Die Richtung stimmt immerhin“, sagt Iten direkt nach dem Turnier. Nun gönnt er sich ein paar Tage zu Hause bevor er in zwei Wochen in Italien antritt.
Der Sieg in Dänemark ging mit fünf Schlägen Vorsprung an den Einheimischen Joachim B. Hansen.
 
 Girrbach: «Extrem enttäuscht»
Der zweite Schweizer am Start, Joel Girrbach ist knapp am Cut gescheitert. Der Thurgauer war mit der 69 gut gestartet und auf dem 17. Zwischenrang. «Mein Spiel war viel besser und sehr solide. Leider verpasste ich einige sehr gute Chancen auf meinen Back 9», kommentierte er die erste Runde. Im zweiten Durchgang begann er zwar mit sechs Par, doch mit drei Schlagverlusten auf drei Bahnen verspielte er die gute Ausgangslage. «Ich bin etwas rat- und sprachlos. Ich hatte eigentlich alles im Griff, aber auf einmal wollte kein Ball mehr rein und die Fehler häuften sich», sagt der «extrem enttäuschte» Girrbach nach der 74-er Karte.
 
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