PGA Tour

Fowler mit Platzrekord zum Sieg

image description

Rickie Fowler krempelt das Leaderboard der Hero World Challenge mit einer wahnsinnigen Finalrunde um und gewinnt das Turnier. Gastgeber Tiger Woods beendet sein Comeback versöhnlich.

Es war vor allem der Gastgeber, der in den Tagen auf den Bahamas die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Doch nicht nur Tiger Woods sorgte mit seinen Leistungen für Furore, am Finaltag war es vor allem Rickie Fowler, der sich in die Schlagzeilen spielte. Der Amerikaner spielte die beste Runde seiner Karriere und sicherte sich den Titel der Hero World Challenge, der schon sicher in den Händen von Charley Hoffman schien.

Fowler unterschrieb am Sonntag eine 61, die beste Runde der Turniergeschichte und neuer Platzrekord. Vor allem auf den ersten Neun brannte der Ryder-Cup-Spieler und spielte acht der neun Löcher mit Birdie. "Ich wusste, dass ich einen guten Start brauche", gab Fowler nach seiner Runde zu. Mit der 59 fest im Blick ging Fowler auch auf die Back Nine, verpasste aber am Ende dem ohnehin historischen Tag mit der magischen Zahl eine weitere Dimension hinzuzufügen. Es wird ihm egal sein dürfen, denn auch so reichte die Wahnsinnsrunde, um seinen fünften Tour-Sieg dingfest zu machen.

PGA Tour 2018 - Woods' Comeback

Der 28-Jährige entriss so Charley Hoffman einen bereits sicher geglaubten Sieg. Der Amerikaner hatte in den Runden zuvor - ohne sich vom Wind beeindrucken zu lassen - hervorragendes Golf gespielt und das Feld dominiert. Hoffman war mit fünf Schlägen Vorsprung in den Finaltag gegangen, hatte der Fowler'schen Wucht aber nichts entgegenzusetzen. Wie so häufig gelang es Hoffman nicht, einen Vorsprung nach Hause zu bringen - er kam über eine 72 nicht hinaus.

Neben dem unerwarteten Sieger war es wieder Gastgeber Woods, der die Augen der Golfwelt auf sich zog. Nach mehr als elf Monaten Verletzungspause meldete sich die ehemalige Nummer eins mit einer Leistung zurück, die Hoffnung auf mehr macht. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als er zwar viele Birdies, aber genauso viele Fehler machte, wirkte Woods' Spiel deutlich konstanter und gefestigter. Neben der beeindruckenden Kraft, die seine langen Schläge wieder verkörpern, gelang es dem 14-maligen Major-Champion auch, einen kleinen Teil seiner verloren gegangenen Magie wieder aufblitzen zu lassen. Sein Comeback fand mit einer abschließenden 68 zu einem versöhnlichen Ende.