Challenge Tour: Joel Girrbach mit Top 20 Platz

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Nach der ersten Runde war er noch in Führung gelegen, doch Joel Girrbach konnte bei der Bridgestone Challenge am Ende nicht mehr um den Titel mitspielen. Er erreichte mit dem 18. Rang aber das drittbeste Saisonresultat.

Die Bridgestone Challenge im englischen Luton wurde erstmals mit einer Art Stableford-System gewertet. Ein Birdie gibt zwei Punkte, ein Par keinen und bei einem Bogey wird ein Punkt abgezogen. Joel Girrbach nützte die Spielform, die aggressives Angreifen belohnt zum Start sensationell gut aus. Der 24-jährige begann gleich mit fünf Birdies in Serie, Ende resultierte eine Runde von sieben unter Par. Umgerechnet in „Punkte“ ergab dies 16 Zähler und damit die alleinige Führung. „Mein Spiel funktioniert grossartig, das Birdie machen wird belohnt und nun hoffe ich natürlich auf weitere gute Resultate“, sagte der Sieger der Swiss Challenge direkt nach dem ersten Durchgang.

Die zweite Runde wurde zuerst unterbrochen, dann wegen Gewitter verschoben, Girrbach hielt sich aber mit der 68-er Runde weiterhin mit an der Spitze. Den dritten Durchgang musste der 24-jährige Ostschweizer zu ganz ungewohnter Stunde, um 18 Uhr abends beginnen. Klar kamen die Profis in England nicht mehr weit. Die grössten Probleme bekundete Girrbach dann bei der Fortsetzung.
“Ich hatte ziemliche Mühe den Rhythmus wieder zu finden und machte vor allem auf den Greens richtige dumme Fehler”, kommentiert Girrbach. Unter anderem spielte er auf den Backnine vier Bogeys in Serie. Damit verlor er in diesem Umgang sogar einen Punkt in der Wertung.
Unglücklich dann auch noch der Start in den Final. Dort begann Girrbach mit dem ersten Doppelbogey des Turniers, weil ein Ball im Rough nicht mehr zu finden war. Er kämpfte sich dann aber wieder zurück. “Bei extrem starkem Wind konnte ich dann noch sehr gutes Golf zeigen.” Dies vor allem mit vier Schlaggewinnen noch vor Halbzeit der Schlussrunde. Am Ende spielte er sich mit der 68-er Karte zurück in die Top 20. „Es war am Schluss etwas Schadensbegrenzung und ich bin mit dem Rang schlussendlich noch zufrieden”, fügt Girrbach an.
Nach dem Sieg bei der Swiss Challenge und dem siebten Rang in Schweden, ist dies für Girrbach das drittbeste Resultat der Saison.
 
 


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