ASGI Swiss Ladies Open: Spanischer Start-Ziel-Sieg

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Die Spanierin Carolina Gonzalez Garcia gewann das 3. ASGI Swiss Ladies Open in Gams am Ende überraschend knapp. Die Schweizer Amateurin Rachel beendet das Heimturnier auf dem guten 15. Rang. Ende Jahr möchte sie wie Freund und Caddie Nicolas Thommen zu den Profis wechseln. 

Die Grundlage für den ersten Sieg auf der LET-Access Tour war der Platzrekord von 63 Schlägen. Danach konnte Carolina Gonzalez Garcia ihren Vorsprung knapp verwalten. Zum Schluss notierte sie sich eine 74-er Runde. Mit insgesamt 8 unter Par siegte sie schliesslich bloss noch einen Schlag vor zwei Spielerinnen bei 7 unter. Als beste Amateurin kann sich die erst 16-jährige Österreicherin Emma Spitz auf Rang vier feiern lassen.
 
Rossel nochmals solide
Rachel Rossel bleibt die klar beste Schweizerin im Feld. Die 22-jährige Bernerin konnte den Exploit der ersten Runde mit fünf unter Par nicht ganz bestätigen, fiel im zweiten Durchgang deutlich zurück. Mit der 71-er Karte im Final blieb sie aber nochmals unter Par. Damit ist sie die zweitbeste Amateurin im Feld und genau gleich wie die Brasilianerin Victoria Lovelady, die ihr Land wohl an den Olympischen Spielen in Rio vertreten kann.
Nach dem Sieg bei den italienischen Meisterschaften der Amateure bestätigte Rossel in Gams ihre gute Form. „Wenn alles nach Plan läuft, wechsle ich Ende Jahr zu den Profis“, erzählt die Interlaknerin, die schon jetzt einen „professionellen“ Caddy an ihrer Seite hat. Freund und Part-time Caddie Nicolas Thommen spielt in der Regel auf der Pro Golf Tour, half seiner Partnerin in Gams aber sehr gern am Bag.
 
Zweitbeste Schweizerin ist Proette Anaïs Maggetti. Die Tessinerin verlor mit der 74-er Runde im zweiten Durchgang 16 Ränge im Zwischenklassement. In der entscheidenden dritten Runde begann sie auf Bahn 10 und kassierte schon recht früh einen Doppelbogey. Mit der zweite 74-er Karte kam sie auf ein total von drei über Par fürs Turnier. Das bringt sie auf den 38. Schlussrang.
 
 
Übrige Schweizerinnen nicht im Final

Die anderen der insgesamt 15 Schweizerinnen in Gams konnten sich nicht für die dritte und entscheidende Runde qualifizieren. Am knappsten verpasste Caroline Rominger den Cut. Die Bündnerin war mit einer 73-er Runde zum Start noch innerhalb der besten 40 Spielerinnen. Den zweiten Durchgang beendete sie mit einem Eagle auf Bahn 18, trotzdem blieb sie zwei über Par und verpasste damit den Finaleinzug um einen Schlag. Die Amateurin Gioia Carpinelli konnte die gute Ausgangslage ebenfalls nicht nutzen. Nach der 71-er Karte zum Start lag sie in der zweiten Runde schon nach fünf Bahnen vier über Par. Mit total 148 Schlägen blieb sie einen Stroke hinter Rominger.
 
 

ASGI Swiss Ladies Open 2016 - Die Schweizerinnen