Must-haves im (Herbst-)Golfbag

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Der Herbst ist der beste Zeitpunkt, um den Golfbag «auszumisten» und gleich für die Golfferien neu zu packen. Der kleine Leitfaden soll Ihnen helfen, nichts zu vergessen. 

Allzu oft sind es die kleinen Dinge, die zum Erfolg führen und ein gutes von einem schlechten Ergebnis unterscheiden. Für einen guten Score sind in Sachen Equipment natürlich vor allem die passenden Schläger verantwortlich, gefolgt von gut sitzenden Schuhen und Handschuhen, der optimalen Bekleidung für alle Witterungsverhältnisse sowie einer praktischen Tasche auf einem das Spiel unterstützenden Gefährt. Damit ist dem Golfequipment aber noch nicht genügend Beachtung geschenkt, denn nach der Saison ist vor der Saison, und das nächste Auswärtsspiel – beispielsweise in den Winter-Golfferien – lässt (hoffentlich) nicht lange auf sich warten.  Aus dem Bag sollte alles Unnötige eliminiert und die sinnvollen Dinge an Ort und Stelle verstaut sein. So sind Sie bestmöglich vorbereitet und können sich voll und ganz dem Spiel hingeben. Zusätzliches Equipment ist in den Golfferien wie auch bei Herbstrunden auf Ihrem Heimatplatz nicht zwingend notwendig und stets zu einem grossen Teil Geschmackssache. 
 
Dieser Leitfaden mit einigen «Must-haves» wird Ihr Spiel in Nah und Fern nach vorne bringen:
 
- Ein Handtuchist nicht nur ein Handtuch: Mit der Fähigkeit, ein Vielfaches des eigenen Gewichts an Wasser aufzusaugen, eignen sich Mikrofaser-Handtücher ideal als Rundenbegleiter.
 
Handschuheplus: Ein Ersatzhandschuh ist (fast) obligatorisch. Aber der Clou für die Regenrunde ist ein Erste-Hilfe-Handschuh, wie man ihn aus dem Verbandskasten kennt. Dieser sorgt auch bei der grössten Nässe für hundertprozentigen Halt.
 
- Der Glaube versetzt Berge: In Tees, Pitchgabeln und Ballmarkernsteckt die Magie. Klar, die Stäbchen sollten die ideale Länge für den Drive sowie für Abschläge mit den Eisen haben; die Gabel ist besser mit einem Dorn als mit zweien, und der Marker soll auf den Grüns hinter Ihrem Ball ebenfalls nur seinen Zweck erfüllen. Es gibt diese kleinen Helferchen aber auch in schön und einmalig. Viele Profis halten hierbei an Erinnerungsstücken fest und schwören auf deren positive Wirkung.
 
- Die kleine weisse Kugel: In acht von zehn Bags finden wir Unmengen von Bällen, und kaum einer gleicht dem anderen. Wir hoffen aber sehr, dass niemand jemals mehr als ein Dutzend Bälle auf einer Runde verlieren wird. Also der Ratschlag: Packen Sie auch für die Golfferien mit mehreren Runden nur gute Bälle ein. Und nehmen Sie dann von einem Lieblingsball (nur) sechs bis zwölf einwandfreie Modelle ins Golfbag.
 
GPS- oder Laser-Entfernungsmesser: Sie sind bei Turnieren zugelassen und erleichtern das Spiel ungemein – natürlich vorausgesetzt, man hat sie griffbereit und weiss sie auch patent einzusetzen, ohne Zeit zu verlieren.
 
- Stift plus Stift: Neben einem Schreibwerkzeugzum Ausfüllen der Scorekarte sollten Sie noch einen Wedding oder Sharpie zur Markierung Ihrer Bälle dabei haben. Gegebenenfalls noch eine Schablone einpacken zur Kennzeichnung und als Hilfe für die Puttlinie.
 
Sonnencreme und Mückenspray: Es empfiehlt sich, Sprühsonnencreme zu benutzen, um nicht mit schmierigen Fingern schwingen zu müssen. Mückenspray hilft, sich vor Unannehmlichkeiten auf der Runde zu schützen. Gerade in der Nähe von Teichen oder auf sumpfigen Plätzen herrscht bei sommerlichen Temperaturen schnell einmal «Krieg der Stechmücken». Da ist jener im Vorteil, der von vornherein mit einem guten Mückenspray ausgestattet ist. Zudem schützen diese Mittelchen oft auch gegen die ungeliebten Zecken. In Zeckenregionen sollten Sie auch ein Werkzeug dabei haben, um sie zu entfernen – wir empfehlen Zeckenkarten.
 
Erste-Hilfe-Kit: Blasen an Fingern oder Füssen können eine Runde genauso ruinieren wie kleine Blessuren bei der Ballsuche im Gebüsch. Stellen Sie sich ein kleines Erste-Hilfe-Kit zusammen mit einigen Pflastern, Tapes und einem kleinen Taschenmesser mit Pinzette. Zudem können Kopfschmerztabletten oder eventuell etwas gegen allergische Reaktionen sowie Augentropfen hilfreich sein.
 
Essenund Trinkennicht vergessen: Eine Golfrunde geht meist vier bis fünf Stunden, und man verbrennt in dieser Zeit mehr Energie als bei einer durchschnittlichen Jogging-Runde. Achten Sie auf eine leicht verdauliche Ernährung, trinken Sie oft und frühzeitig. 
 
Regelbuch: Es gibt kompakte Regelbücher mit wasserdichtem Umschlag, die gut ins Golfbag passen und nicht so leicht zerknittern. 
 
- Auf eine Wind- oder Regenjackekann man teilweise sogar fast verzichten, wenn man ein gutes Halstuchim Gepäck hat. Wir raten aber dazu, nichts davon ausser Acht zu lassen. Zudem kann ein zweites paar Sockensowohl bei Hitze als auch bei Nässe wahre Wunder wirken und Sie leichtfüssig auf die Zielgerade bringen.    
 
- Sonne satt: Es ist wirklich verwunderlich, warum Golfer so selten Sonnenbrillentragen, obschon der Rasen so stark reflektiert und eine spezielle Tönung der Gläser zudem Kontraste verfeinert, so dass Sie dem Ball noch besser folgen und ihn wiederfinden können. Zudem raten wir bei sengender Hitze tunlichst zu einem Sonnenhut.
 
- Murphy‘s Law: Wenn Sie einen Regenschirmdabei haben, wird es wahrscheinlich trocken bleiben. Tipp: Es gibt spezielle Golfschirme und praktische Schirmhalter für die Trolleys, und wenn es dann wirklich regnen sollte, hängen Sie am besten ein zweites Handtuch in das Gestänge des Schirms.