WM der Frauen: Schweizerinnen steigern sich nochmals

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Die USA gewinnt die Weltmeisterschaften überlegen, die Schweiz klassiert sich auf dem guten 11. Rang von 57 Nationen. Auch in der abschliessenden vierten Runde konnte sich das Trio Albane Valenzuela, Elena Moosmann und Yael Berger nochmals steigern.

147, 145, 143 und 141 Schläge: Das sind die Teamresultate der Schweizerinnen. Damit hat sich die ASG-Equipe jeden Tag um genau zwei Strokes verbessert. «Vom Abschlag bis zum Green war die Leistung Weltklasse, um noch weiter vorne mitzuspielen, hätten einfach deutlich mehr Putts fallen müssen», kommentiert Coach Beat Grossmann. Teamleaderin Albane Valenzuela erspielte mit der 70 oder drei unter Par erneut das beste Schweizer Resultat. Das persönliche Ergebnis von -5 bringt sie in der Einzelwertung auf Platz 8.
Die erst 16-jährige Elena Moosmann lag vor dem abschliessenden Loch ebenfalls bei -3, musste zum Schluss aber noch einen Schlag abgeben. Yael Berger blieb auf dem O'Meara Course erneut eins über Par, angesichts der höchst ausgeglichenen Teamleistung war dies das Schweizer Streichresultat. 
«Wenn zwei von drei Ergebnissen in die Wertung aufgenommen werden, braucht es ein Ausreisser nach unten, um ganz vorne mitzuspielen», sagt Grossmann. «Mit der erfahrenen Albane Valenzuela und den beiden Juniorinnen, die erstmals an der WM dabei waren, hatten wir eine sehr gute Mischung. Alle drei haben ihre Leistung gebracht und wir haben doch etliche europäische Equipen hinter uns gelassen, gegen die wir an der EM noch unterlegen sind», fügt er an. Den 11. Rang teilt sich die Schweiz übrigens mit Schweden und Irland. 
 
USA gewinnt klar vor Japan
An der Spitze änderte sich im Finaldurchgang nichts mehr: Im Gegenteil bauten die favorisierten Amerikanerinnen ihren Vorsprung von anfänglich fünf Schlägen rasant schnell aus. Am Ende siegten sie mit 10 Schlägen Reserve auf Japan und 11 auf Titelverteidiger Korea. 
Von den 28 Weltmeisterschaften der Frauen konnte die USA damit genau die Hälfte für sich entscheiden. Allerdings liegt der letzte Sieg der Amerikanerinnen exakt 20 Jahre zurück. Für Japan ist es die allererste Medaille in der Geschichte der Espirito Santo Trophy.
 
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WM der Amateure 2018 - Frauen