+ 65 Team/Sgaravatti Trophy: Silber und Bronze für Schweizerinnen

image description
Nach einer Turnierwoche mit 15 teilnehmenden Nationen und mehr als 150 europäischen Ladies gewann das Masters Team (65+) in Österreich Silber und die Sgaravatti Equipe Bronze. 

Der äusserst anspruchsvolle Platz im Diamond Country Club verlangte den Teilnehmerinnen sehr viel ab. Zusätzlich mussten alle mit der von Tag zu Tag zunehmenden Hitze kämpfen. Das Masters Team mit Marie-Christine de Werra (Playing Captain), Edith Breitenmoser, Angela Davies und Dascha Drobny hatten die Goldmedaille von 2017 zu verteidigen. Am zweiten Turniertag spielte Dascha das beste Einzelresultat (71) der ganzen Turnierwoche und die Schweiz erreichte den ersten Zwischenrang. Am dritten Turniertag spielte Marie-Christine das beste Tagesresultat aller Teilnehmerinnen. Aber trotzdem schob sich Schweden (630) mit einem Schlag Vorsprung knapp vor die Schweiz. 
Schon viel länger als das ü65-Turnier gibt es die “B-Europameisterschaft” für die normalen Seniorinnen ab 50. Die Trophy wurde vor 28 Jahren von der italienischen Spielerin Marisa Sgaravatti ins Leben gerufen. Die Spielerinnen dürfen dabei kein Handicap unter 6,5 vorweisen.

Spannend bis zur Bronze
Das Schweizer Sgaravatti Team mit Regina Bosshart (Non Playingcaptain), Rosmarie Schoch (Präsidentin), Henriette Driessens, Marcella Gandini, Sandra Ochsner, Silvia Stapf und Brigitte Zafra erreichte nach zwei Qualifikationsrunden den vierten Zwischenrang und konnte somit um die Medaillen kämpfen. Im ersten Matchplay kämpfte das Schweizer Team gegen die führenden Italienerinnen. Es stand 2:2 in den Partien und es kam auf die letzte Begegnung an. Mit einem Chip in am 18. Loch erzwang Brigitte ein Zusatzloch. Leider ging die Begegnung doch noch verloren. Der Kampf um die Bronzemedaille wurde gegen Schweden ausgetragen. Das gesamte Masters Team unterstützte die Spielerinnen auf und neben dem Platz. Auch hier entschied die letzte Partie. Sandra Ochsner konnte mit ihrem Putt alles entscheiden. Sie behielt die Nerven und versenkte den Ball zum vielumjubelten 3:2.