Team EM: Starke Schweizer Männer

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Nach der Strokeplay-Qualifikation landen die Girls auf dem undankbaren neunten Rang. Die Frauen müssen sich mit Platz 12 begnügen. Die Junioren behaupten sich auf dem guten sechsten Platz und die Männer dominieren in der Division 2 auch dank einer Superrunde von Jeremy Freiburghaus (Mitte).

Die Schweizer Frauen spielen im Golfclub Murhof in Österreich. Nach der ersten von zwei Qualifikationsrunden fehlten ihnen bloss drei Schläge auf den erhofften achten Rang und damit die Teilnahme am Titelrennen der besten acht Nationen. Im zweiten Durchgang konnten sie sich nicht wunschgemäss steigern, benötigten als Team drei Strokes mehr. So fehlen am Ende 14 Schläge auf den achten Rang. Das beste Tagesresultat gelang Vanessa Knecht mit der 69.
 
Die Girls kämpfen in Schweden um den Einzug unter die besten acht Nationen. Sie steigerten sich im zweiten Durchgang, doch reichte es den Schweizer Juniorinnen am Ende nicht ganz. Als neunte der Qualifikation spielen sie nun im Matchplay im sogenannten Flight B, für den Einzug um den Titelkampf fehlte dem Team aus 10 gewerteten Resultaten genau sieben Schläge. Hier spielte Caroline Sturdza mit der 73 das beste Tagesergebnis.
 
Am besten ist der Start den Junioren gelungen. Die Equipe ist im vergangenen Jahr aus der zweiten Division aufgestiegen und klassiert sich schon nach dem ersten Tag auf dem guten sechsten Rang. Gleich drei Schweizern gelang im zweiten Durchgang eine Runde unter Par: Loïc Ettlin (69), Nicola Gerhardsen (70) und Cédric Gugler mit der 71-er Karte. Damit halten die ASG-Vertreter in der Tschechei den guten sechsten Rang nach der Qualifikation und spielen im Flight A um den Titel des Europameisters.
 
Freiburghaus mit Traumrunde
Einen Tag später als die Division 1 begann für die Schweizer Männer der Kampf um den direkten Wiederaufstieg aus der zweithöchsten Klasse. In Polen setzten sich die Eidgenossen mit grossem Abstand direkt an die Tabellenspitze. Aus den fünf gewerteten Einzelrunden resultierte ein eindrückliches Gesamtscore von -12. Grossen Anteil daran hatte Team-Captain Jeremy Freiburghaus mit der sehr starken 65-er Karte oder sieben unter Par. Der Bündner blieb fehlerfrei und notierte sich unter anderem ein Eagle. Perry Cohen (68) und Henry Tschopp (70) blieben ebenfalls unter Par und so gehen die Schweizer mit grossem Vorsprung in den zweiten Tag der Qualifikation. Auch hier entscheidet dann das Matchplay über die definitive Rangliste. Die beiden ersten Equipen aus den Direktbegegnungen steigen dann in die erste Division auf.
  
Livescoring

Girls European Team Championship -