EM: Perry Cohen fällt klar zurück

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Bei der Einzel-Europameisterschaft ging Perry Cohen im letzten Flight in die Entscheidung. Dort wurde er vom Wind verweht und hatte Pech auf den Grüns. Mit der 77-er Karte im Final fällt er auf Platz 29 zurück.

Mit einer beeindruckenden 67-er Karte oder -5 zum Start übernahm Perry Cohen die Führung bei der Europameisterschaft der Amateure in Holland. Nach zwei Par-Ergebnissen lag er vor der Entscheidung auf dem dritten Rang.
Cohen begann die Runde zwar mit einem Birdie, doch bereits sein Eagle-Putt war ausgelippt und auf den nächsten Bahnen hatte er auf dem Grün immer wieder Pech. „Die letzten 20 Spieler waren heftigem Wind ausgesetzt, von dieser Gruppe spielte kein einziger unter Par“, kommentiert Coach Marc Campos. „Dazu wollte einfach kein Putt fallen, klar war es für Perry ein frustrierenden Tag.“ Er habe mitgelitten, auch als er zwei Mal einen unspielbaren Ball akzeptieren musste. Cohen gab nicht auf, unter anderem mit einem Birdie aus 30 Metern auf dem Schlussloch setzte er nochmals ein Ausrufezeichen.
„Jeremy Freiburghaus hat als playing Captain des Nationalteams in der schwierigen Situation geholfen, das hat mich sehr beeindruckt“, ergänzt Campos. Dabei hatte es auch Freiburghaus nicht einfach. Er beendete das Turnier ebenfalls mit einer 77-er Karte. Bei Halbzeit der letzten Runde lag er durchaus solide auf Par-Kurs, auf den Backnine büsste er aber gleich fünf Schläge ein. Das ergibt den 54. Schlussrang.
Der Däne Nicolai Hojgaard holte den EM-Titel mit einem Schlag Vorsprung auf gleich vier Spieler. Damit qualifiziert er sich unter anderem für „The Open“ im Juli in Carnoustie.

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