WM der Studenten: Henry Tschopp verteidigt den Lead

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Bei Halbzeit der Studenten Weltmeisterschaft in den Philippinen führt der Hittnauer Henry Tschopp das Leaderboard weiter an. In der Nationenwertung verteidigt die Schweiz Rang zwei, allerdings zogen die Japaner am zweiten Tag etwas davon.

In der zweiten Runde auf dem Golfplatz Pradera Verde in Lubao zeigten sich die Greens nochmals schneller, dazu kamen viele schwierige Fahnenpositionen. Geblieben ist das heiss feuchte Wetter, allerdings gab es im zweiten Durchgang deutlich weniger Wind.
Nach der 68-er Karte zum Start, legte Henry Tschopp eine 71 nach. Der Hittnauer begann auf Loch 10 (wieder) mit einem Bogey, kämpfte sich dann erneut auf seinen Backnine zurück. Bei Halbzeit liegt er noch einen Schlag vor zwei Japanern.
Ebenfalls auf 71 Schläge kam der Bad Ragazer Loris Schüpbach. Auch er begann die Runde auf Bahn 10, lag lange deutlich unter Par und musste sich auf seinem Schlussloch noch ein Doppelbogey notieren. Insgesamt ergeben die beiden gewerteten Tagesresultate erneut 142 Schläge. Damit verteidigen die Schweizer Männer den zweiten Rang. «Japan hatte einen fantastischen zweiten Tag, aber wir haben wirklich eine Chance die fünf Schläge Rückstand noch aufzuholen», kommentiert Coach Nicolas Sulzer. 
 
Frauen im Pech
Das Schweizer Frauen Trio wurde schon vor Beginn der Weltmeisterschaft auf ein Duo dezimiert. Charlotte Alran musste wegen heftigen Brustschmerzen zunächst ins Spital und reiste zurück in die Schweiz. So bleiben den Schweizerinnen kein Streichresultat.
Auf dem für die Frauen sehr langen Parcours blieb bei Halbzeit keine einzige Spielerin unter Par. Azelia Meichtry steigerte sich nach der 77-er Runde zum Start um drei Schläge. Sie hatte dabei relativ viel Pech: «Sie spielte sehr konstant, traf praktisch alle Greens in Regulation – es wollte einfach kein Putt fallen – oft fehlten bloss Zentimeter», kommentiert Sulzer. Die in Südafrika studierende Walliserin machte trotzdem einen Rang gut und liegt nun innerhalb der Top 10.
Christina Gloor verlor mit ihrer 80-er Karte etwas an Terrain. Sie klassiert sich bei Hälfte auf dem 16. Zwischenrang. Auch bei den Frauen ergibt sich so das gleiche Total wie im ersten Durchgang. Das Schweizer Duo bleibt damit in der Nationenwertung auf Platz sechs von neun Länderteams.
 
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