Public Golf: „Mehr Zeit ist nötig“

Der Vorstand des Schweizerischen Golfverbandes (ASG) verlängert den Vertrag mit der Public-Golf-Organisation ASGI um ein Jahr. Gleichzeitig wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um das Thema der „clubfreien“ Golfer neu zu regeln.

Der Vorstand der ASG hatte den Vertrag mit der ASGI, der Ende 2017 ausläuft, ursprünglich nicht mehr verlängert, um die zukünftige Zusammenarbeit mit den Public-Golf-Organisationen neu zu regeln. Der Vorstand hatte vorgeschlagen, die ASG-Karte für Golferinnen und Golfer ohne Club selber zu verkaufen. „Im Gespräch mit den Clubs haben wir aber gemerkt, dass sie mehr Zeit benötigen, um diese wichtigen Änderungen zu analysieren“, erklärt ASG-Präsident Jean-Marc Mommer die aktuelle Ausgangslage. Der Vorstand habe deshalb beschlossen, eine Arbeitsgruppe zum Thema Public Golf ins Leben zu rufen. Diese wird Vorschläge zuhanden des ASG-Vorstands machen. Die Delegierten werden dann im nächsten März über die Anträge entscheiden können. Von Seiten der ASG sind die Vorstandsmitglieder Linus Dermont, Luca Allidi und Raphael Weibel in der Arbeitsgruppe. Dazu kommen acht Club-Verantwortliche sowie je ein Vertreter der beiden Public-Golf-Organisationen ASGI und ASG GolfCard Migros.
Der Vertrag mit der ASGI wird zudem um ein Jahr verlängert, derjenige mit der Migros läuft Ende 2018 aus. Für die Mitglieder dieser beiden Organisationen ändert sich im nächsten Jahr also nichts.