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Hindernisse - Wasserhindernisse und Bunker
Golfplätze werden mit verschiedenen Hindernissen gestaltet, nämlich Wasserhindernisse und Bunker. Bei Wasserhindernissen unterscheidet man durch gelbe Pfähle oder Linien markierte Wasserhindernisse von durch rote Pfähle oder Linien markierte seitliche Wasserhindernisse.
 
Was ist bei Hindernissen zu beachten? 
Liegt dein Ball in einem Hindernis und du willst ihn herausschlagen, darfst du beim Ansprechen des Balls mit dem Schläger nicht den Boden oder das Wasser berühren. Passiert es dir doch, werden dafür zwei Strafschläge berechnet. Beim Schlag selbst (also der Bewegung deines Schlägers in Richtung Ball) darfst du das Wasser oder den Sand berühren. Beim Rückschwung dagegen (also der Bewegung nach hinten vom Ball weg) ist das verboten. Das gilt sowohl für Wasserhindernisse als auch für Bunker.
Liegt dein Ball in einem Hindernis, darfst du keine losen hinderlichen Naturstoffe berühren oder bewegen, bevor du den Ball schlägst. Andernfalls musst du zwei Strafschläge zu deinem Ergebnis hinzuzählen!
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Wasserhindernisse (gelbe Markierungen) – Landet dein Ball in einem Wasserhindernis, hast du wieder drei Möglichkeiten, weiterzuspielen.

Als Wasserhindernisse gelten Gräben, Weiher, kleine Seen, Bäche usw. Wasserhindernisse verlaufen typischerweise quer zum Fairway.
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Möglichkeit 1: Du droppst den Ball hinter dem Wasserhindernis, und zwar auf einer gedachten Linie zwischen der Fahne und dem Punkt, an dem dein Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat.

Auf dieser Linie darfst du beliebig weit nach hinten gehen. Dir wird ein Strafschlag berechnet.
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Möglichkeit 2: Du machst einen Schlag von der Stelle deines letzten Schlages.

Dir wird ein Strafschlag berechnet.
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Möglichkeit 3: Du schlägst den Ball von der Stelle, an der er liegt.
Dafür wird dir kein Strafschlag berechnet. Beim Ansprechen des Balls darfst du jedoch das Wasser oder den Boden nicht berühren, d.h. den Schläger nicht aufsetzen oder ins Wasser eintauchen. Du darfst auch keinen Probeschlag ausüben.
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Du kannst den Ball ausserhalb des Wasserhindernisses spielen, doch dafür bekommst Du einen Strafschlag berechnet.

Droppe einen Ball im Umkreis von zwei Schlägerlängen von der Stelle aus, wo dein Ball die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, doch nicht näher an die Fahne heran.
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Liegt dein Ball in einem Bunker und du willst ihn herausschlagen, dann darfst du beim Ansprechen nicht den Sand berühren.

Achte darauf, vor dem Schlag weder den Schläger aufzusetzen, noch den Sand mit der Hand zu berühren, andernfalls kostet dich das zwei Strafschläge.
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Seitliche Wasserhindernisse (rote Markierungen) – Es gelten die gleichen Möglichkeiten, weiterzuspielen wie bei gelb markierten Wasserhindernissen. Zusätzlich gibt es zwei weitere.

Als seitliche Wasserhindernisse gelten ebenfalls Gräben, Weiher, kleine Seen, Bäche usw., doch verlaufen sie typischerweise  längs zum Fairway. Übrigens gilt ein Ball auch dann als im Wasserhindernis gelandet, wenn er gar nicht nicht im Wasser liegt. Es reicht bereits, einen Markierungspfahl des Wasserhindernisses oder die gedachte Linie zwischen zwei Pfählen zu berühren. Und auch ausgetrocknete Wasserhindernisse bleiben offiziell Wasserhindernisse. 

Beim seitlichen Wasserhindernis hast du fünf Möglichkeiten, um weiterzuspielen. Die ersten drei entsprechen jenen eines normalen (gelb markierten) Wasserhindernisses.
1. Du schlägst den Ball von der Stelle, an der er liegt (ohne Strafschlag).
2. Du machst einen Schlag von der Stelle, von der aus du den Ball ins Wasser geschlagen hast (ein Strafschlag)
3. Du droppst den Ball hinter dem Wasserhindernis, und zwar auf einer gedachten Linie zwischen der Fahne und dem Punkt, an dem dein Ball zuletzt die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat (ein Strafschlag). Und zusätzlich nur bei seitlichen Wasserhindernissen, kannst Du den Ball ausserhalb des Wasserhindernisses droppen, dafür bekommst Du einen Strafschlag berechnet. 
4. Droppe einen Ball im Umkreis von zwei Schlägerlängen von der Stelle aus, wo dein Ball die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hat, doch nicht näher an die Fahne heran; 
5. Droppe einen Ball in ein Punkt an der gegenüberliegenden Grenze des Wasserhindernis, gleich weit vom Loch entfernt.
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Du kannst den Ball auch auf der gegenüberliegenden Seite des Wasserhindernisses droppen, und zwar im gleichen Abstand zum Loch, wie die Stelle, an der der Ball die Grenze des Wasserhindernisses gekreuzt hatte, innerhalb von zwei Schlägerlängen und nicht näher zum Loch. Es wird dir ein Strafschlag berechnet.


  
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Du darfst den Ball an der anderen Seite des Wasser hindernisses droppen.