COUPE HELVÉTIQUE 2018 - Reglement

Präambel:    Wir möchten Sie hier daran erinnern, dass diese Turnierserie auf private Initiative hin gegründet wurde. Die ASG übernimmt die Abwicklung lediglich, um den teilnehmenden Clubs behilflich zu sein. Trotzdem kommen die allgemeinen Regeln der ASG für die von ihr organisierten Turniere zur Anwendung (Golf Carts, Entfernungsmessgeräte, usw.).
 
Reglement
 
Teilnahmebestimmungen
1. Die Coupe Helvétique ist allen ASG Mitgliedern offen.
 
2. Eine Mannschaft besteht aus 6 Spielern, Herren oder Damen Amateure, Schweizer oder Ausländer, die Vollmitglieder in dem Club sind, für den sie spielen, und deren Handicap zwischen 10.0 und 18.0 beträgt. Spieler mit einem höheren Handicap, müssen auf jeden Fall mit 18.0 antreten und werden auch so für die Handicap-Summe gewertet.
 
3. Die Summe der Handicaps einer Mannschaft muss mindestens 80.0 betragen. Für die Berechnung sind die Handicaps 14 Tage vor dem Spieltermin massgebend. Für das Spiel selbst gilt das an diesem Tag aktuelle Handicap. Für Spieler mit höherem Handicap gilt das auf 18.0 reduzierte Handicap (gemäss Punkt 2).
 
Reduzieren sich Handicaps von Mannschaftsmitgliedern innerhalb dieser 14 Tage so, dass die Summe 80.0 nicht mehr erreicht wird, resp. ein Spieler weniger als Hcp 10.0 hat am Spieltag, so sind diese Änderungen auf dem Resultatblatt aufzuführen (Ausnahme: unveränderte Mannschaftszusammensetzung, siehe Punkt 5).
 
4. Für jede Begegnung kann die Mannschaft neu formiert werden.
 
5. Bestreitet eine Mannschaft, die sich in Ihrer ersten Begegnung an die Grenzwerte der Handicaplimiten gemäss Punkte 2 und 3 gehalten hat, das ganze Turnier mit allen Begegnungen in unveränderter Zusammensetzung (die 6 selben Spieler), so treten die Minimalhandicaps für die Spieler (10.0) sowie die Totalsumme der Mannschaft (80.0) ausser Kraft. Sobald eine Änderung innerhalb der Mannschaft erfolgt, müssen die Handicaplimiten wieder angewandt werden.
 
6.  Nach Beginn einer Begegnung dürfen keine Spieler ausgewechselt werden.
 
7. Tritt eine Mannschaft mit weniger als 6 Spielern an, so werden das letzte Foursome und das letzte Einzel als verloren gewertet.
 
8. Es ist den Spielern nicht gestattet, auf dem Platz Golf Carts zu benutzen. Sie müssen zu Fuss gehen.
 
Austragung
Eine Begegnung umfasst 3 Foursome- und 6 Einzel-Matchplays mit Handicap, von den Forward Tees (gelb und rot):
Das Playing Handicap jedes Spielers basiert auf seinem aktuellen Handicap und wird aus der Konversionstabelle des Clubs, in dem die Begegnung stattfindet, ermittelt. Das Handicap an diesem Tag kann unterschiedlich sein zum Handicap anlässlich der Einschreibung (siehe oben unter Punkt 3). Der Mannschaftscaptain ist für die Richtigkeit der Angaben verantwortlich. Die Handicaps können via www.golfsuisse.ch geprüft werden.
 
Einzel: Der Spieler mit dem höheren Playing Handicap erhält eine Anzahl Schläge gleichwertig mit der vollen Differenz zwischen seinem Playing Handicap und demjenigen seines Gegners.
Foursomes: Die Partei mit der grösseren Summe der Playing Handicaps erhält 50% der Differenz zwischen den Summen des Playing Handicaps jeder Partei (0.5 wird auf die nächste ganze Zahl aufgerundet).
Beispiel:
A (Hcp 14) und B (Hcp 18) spielen gegen C (Hcp 11) und D (Hcp 18)
A&B erhalten 50% x (32-29) = 50% x 3 = 1.5 è gerundet auf 2 Schläge
 
Jeder Sieg wird mit einem Punkt bewertet. Endet ein Lochspiel gleich, so muss es Loch für Loch weitergespielt werden bis eine Partei ein Loch gewinnt. Das Stechen muss an dem Loch beginnen an dem auch das Lochspiel begann. Die Vorgabeschläge müssen wie in der festgesetzten Runde angerechnet werden.
 
Turnierorganisation
 
 
1.  Nach Ablauf der Anmeldefrist wird das Turnier-Tableau durch eine Auslosung erstellt, indem die Resultate des letzten Jahres berücksichtigt werden.
 
 
2.  Wahlrecht des Austragungsort (auf dem Tableau mit "h" bezeichnet)
Die Wahl des Spielorts wird der Mannschaft zuerkannt, die bisher am wenigsten wählen konnte. Falls beide Clubs diesbezüglich gleich gestellt sind, so fällt das Wahlrecht dem Club zu, der im Tableau oben steht.
Ausnahme:
Falls zwei Clubs im Verlauf der letzten fünf Jahre dreimal gegeneinander gespielt haben, kann automatisch der Club wählen, der nur einmal die Platzwahl hatte.
Achtung!: Ein Freilos oder ein W/O-Sieg wird in der Folge wie ein ausgeübtes Wahlrecht gewertet.
 
 
3.  Austragungsdatum
 
3.1. Der letzte mögliche Spieltag für eine Runde ist im Tableau vermerkt. Es wird empfohlen an einem früheren Termin zu spielen, um schlechte Wetterverhältnisse zu vermeiden Die Begegnungen können während der Woche oder am Wochenende ausgetragen werden.
 
3.2. Können sich die Clubs auf keinen für beide passenden Termin einigen, so gilt das im Tableau angegebene Datum als Austragungsdatum, und zwar mit den folgenden, festen ersten Startzeiten:
                                   Foursomes: 09:00                 Einzel: 13:30
 
3.3. Findet sich eine der beiden Mannschaften auf dem Platz nicht zur angegebenen Zeit ein, so gewinnt die andere Mannschaft durch W/O. Die Begegnung kann unter keinen Umständen nach dem festgesetzten Termin stattfinden.
 
 
4. Die Mannschaftsaufstellungen müssen spätestens eine halbe Stunde vor Spielbeginn ausgetauscht werden. Der Club, der den Austragungsort nicht hat auswählen können, hat das Recht, die Paarungen zusammenzustellen.
 
 
5. Finale: Jeder Club verpflichtet sich bei der Anmeldung, gegebenenfalls seinen Platz für die Finale zur Verfügung zu stellen. Die Wahl des Platzes erfolgt, wenn die Finalisten bekannt sind. Für das Finalspiel auf neutralem Platz werden die Spieler gemäss ihrem Exact Handicap für die Einzel und gemäss dem Exact Handicap der Partei für das Foursome aufgestellt der niedrigste spielt als letzter.
 
 
6. Das Resultatblatt ist vollständig auszufüllen (für jeder Spieler: Name, Vorname, Handicap von Tag und die Einzelergebnisse jeder Begegnung), durch die beiden Captains zu unterschreiben und sofort nach Beendigung der Spiele per Email an die angegebene Adresse zu schicken.
 
 
Wanderpreis
Der Wanderpreis wird von derjenigen Mannschaft endgültig gewonnen, die drei Mal hintereinander oder vier Mal mit Unterbruch die Finalbegegnung gewinnt.