Amateurstatut

Das Amateurstatut ist ein Teil der Golfregeln und es besteht im Golfsport seit 1885. Das Amateur Status Committee des R&A ist für diesen Teil der Golfregeln verantwortlich und überarbeitet es seitdem regelmässig. Der Grundgedanke hinter dem Amateurstatut ist, dass ein Amateurgolfer aus Spass und Freude und nicht aufgrund finanzieller Anreize den Golfsport ausübt. Amateure im Golfsport waren traditionell die „Gentlemen-Golfer“. Professionals hingegen, die mit Golf ihren Lebensunterhalt bestritten, durften in früheren Zeiten nicht einmal das Clubhaus betreten. Dieses Ansehen hat sich grundlegend gewandelt. Trotzdem hat das Amateurstatut auch heute noch einen wichtigen Stellenwert. Um die blosse Freude an der Sportausübung der Freizeit-Golfer zu schützen und ein faires Spiel im Rahmen des Handicapsystems zu ermöglichen, werden z.B. Preise und Vergünstigungen für Amateurgolfer durch das Amateurstatut in ihrem zulässigen Wert limitiert. Mit den Regelungen im Amateurstatut, die in den Golfregeln in Abschnitt IV aufgeführt sind, soll im Bereich des Amateurgolfs der Einfluss kommerzieller und finanzieller Interessen zum Wohle des Golfsports begrenzt werden.

Mit den neuen, ab 2012 gültigen, Regelungen im Amateurstatut beabsichtigt der R&A den traditionellen Charakter des Amateurgolfs zu erhalten und dennoch jungen talentierten Amateurgolfern im Vergleich zur Vergangenheit mehr Unterstützung zu ermöglichen.

Amateurstatut Regeln (E)

Verschiedene Richtlinien (E)